Feierabend-Flucht in den Kottenforst - Powered by Affogato

Bonnie Bonomé · 0 Aufrufe EN

Manchmal braucht ein guter Tag einfach kein großes Vorbereitungsdrama. Kein durchgeplanter Radausflug mit GPX-Datei und Verpflegungsplan – einfach: “Hast du Bock?” – “Jo.” – Helm auf, Komoot an, Rad geschnappt, los.

Genau so ist heute die Runde mit Andreas und Bonnie entstanden. Spontan, unangekündigt, ohne jede Erwartung – und genau deshalb einer dieser Ausflüge, die im Kopf bleiben.


Der Kottenforst hat sich mal wieder von seiner besten Seite gezeigt: schmale Trails, die sich durch dichtes Grün schlängeln, Licht, das sich seinen Weg durch die Baumkronen bahnt, und mittendrin eine kleine, moosbewachsene Schutzhütte, die aussieht wie aus einem Märchenbuch – perfekte Kulisse für eine Pause und ein Foto mit dem Rad.


Kurz danach dann die Highlights, für die der Wald berühmt ist: ein Trupp Damwild, der gemütlich über die Lichtung zog, als hätte man einen Termin mit ihnen vereinbart. Ein paar Meter weiter eine ganze Herde Pferde, die im goldenen Nachmittagslicht grasten, als wäre die Welt gerade an keinem anderen Ort so entspannt wie hier. Dazwischen Wanderer mit Hund und Pferd an der Leine – der Kottenforst zeigt sich eben gern als Bühne für alle, die ihn mögen.


Nichts an dieser Tour war episch im Sinne von Kilometern oder Höhenmetern. Sie war episch, weil sie genau das richtige Maß an Nichts-müssen hatte. Kein Ziel außer: raus, radeln, quatschen, den Tag ausklingen lassen. Und genau das haben Andreas und Bonnie heute gemacht – mit einem breiten Grinsen im Gesicht, das man förmlich durch die Fotos spüren kann.

Manchmal ist der beste Plan eben gar keiner. Man schnappt sich das Rad, fährt los, und der Wald erledigt den Rest.

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